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Dein Garten im Sommer!

Dein Garten im Sommer!
🌿 Garten & Naturschutz

Ein naturnaher Garten hilft mehr, als viele denken – und schon kleine Maßnahmen machen für Wildvögel und Igel einen großen Unterschied.

Wenn die Temperaturen steigen und längere Trockenphasen den Sommer bestimmen, wird das Leben für viele heimische Wildtiere deutlich schwieriger. Wildvögel finden weniger Insekten, der Boden trocknet aus und auch Igel haben es zunehmend schwer, ausreichend Nahrung und Wasser zu finden. Gleichzeitig verschwinden durch versiegelte Flächen und aufgeräumte Gärten immer mehr natürliche Rückzugsorte.

Dabei braucht es oft gar nicht viel, um den eigenen Garten oder Balkon zu einem kleinen Paradies für die heimische Tierwelt zu machen. Schon eine Wasserschale, ein paar heimische Pflanzen oder eine wilde Ecke können einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Wer Wildvögel und Igel unterstützen möchte, muss seinen Garten nicht komplett umgestalten. Häufig reichen bereits kleine Veränderungen aus, um Nahrung, Schutz und Trinkmöglichkeiten bereitzustellen. Besonders in den Sommermonaten können diese Maßnahmen für viele Tiere einen entscheidenden Unterschied machen.

Wir zeigen dir fünf einfache Tipps, mit denen du deinen Garten tierfreundlicher gestalten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten kannst.

1 Wasser anbieten

An heißen Sommertagen ist frisches Wasser oft wertvoller als zusätzliches Futter. Eine flache Wasserschale hilft Wildvögeln beim Trinken und Baden und bietet auch Igeln eine wichtige Trinkquelle. Platziere sie möglichst im Schatten und reinige sie regelmäßig, damit sich keine Keime bilden.

2 Wilde Ecken zulassen

Nicht jede Ecke im Garten muss ordentlich aussehen. Hohes Gras, Laubhaufen oder kleine Totholzbereiche bieten Insekten und Kleintieren wertvolle Rückzugsorte. Gleichzeitig entsteht so eine natürliche Nahrungsquelle für viele Wildvögel.

3 Heimische Pflanzen fördern

Blühende Wildpflanzen locken Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an. Davon profitieren wiederum zahlreiche Vogelarten und Igel, die auf ein intaktes Ökosystem angewiesen sind. Heimische Pflanzen sind deshalb eine wertvolle Unterstützung für die Artenvielfalt.

4 Auf Chemie verzichten

Pestizide und Insektizide bekämpfen nicht nur unerwünschte Schädlinge, sondern zerstören auch wichtige Nahrungsquellen für Wildtiere. Ein naturnaher Garten kommt möglichst ohne chemische Mittel aus und fördert ein gesundes Gleichgewicht.

5 Natürlich ergänzen

In langen Trockenperioden oder bei einem geringen Insektenaufkommen kann eine ergänzende Fütterung sinnvoll sein. Hochwertiges Insektenfutter orientiert sich an der natürlichen Ernährung vieler Wildtiere und liefert wertvolle Proteine sowie wichtige Nährstoffe – besonders für Jungtiere oder geschwächte Tiere.

💡 Tipp: Getrocknete Mehlwürmer und Schwarze Soldatenfliegen-Larven sind ein natürlicher, proteinreicher Snack für Wildvögel und Igel – schonend getrocknet, ohne Zusatzstoffe und in Europa hergestellt.

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Fazit

Ein tierfreundlicher Garten muss nicht perfekt aussehen. Viel wichtiger ist, dass Wildvögel und Igel ausreichend Wasser, Schutz und natürliche Nahrung finden. Schon mit wenigen Handgriffen kannst du dazu beitragen, die heimische Tierwelt im Sommer zu unterstützen.

Denn jeder Garten – egal ob groß oder klein – kann zu einem wertvollen Lebensraum werden.

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